Das war wirklich eine sehr, sehr schöne Reise durch das sächsische Vogtland. Mit interessanten Begegnungen (nein, nicht nur mit der ein oder anderen Kuh, sondern auch ganz vielen großartigen Auto-Ren-Kuh-legen), tollen Schulen und noch tolleren Lesungen.
Immer etwas ganz Besonderes sind ja „Linkslesestärke“-Lesungen bei LRS-Klassen. Auch dieses Mal haben die Kids wirklich lustige Wortspiele erfunden – den Enten-Gang zum Beispiel oder das Schlüssel-Band. Und von den Erstklässlern, die gerade mal ein paar Wochen in der Schule sind, kamen so schlaue Zeichnungen wie Pferde-Äpfel und Tisch-Ecke

Zwei Tage später in Lengenfeld haben sich die Kids nahezu überschlagen mit ihren linkslesestarken Ideen – das muss an den nahenden Herbstferien gelegen haben. Von meinen Lesungen dort habe ich mitgebracht: Bett-Men, Sonnenblumen-Öl, Fenster-Sprosse, Park-Uhr und Auto-Gramm.


Apropos Auto-Gramm. Das 1000ste Autogramm für den „Theoretikerclub“ war im Vogtland auch fällig. Eine Fünftklässlerin aus der Oberschule in Lengenfeld hat’s jetzt über ihrem Bett hängen (hoffe ich).

Und noch ein Fundstück, das ich Euch nicht vorenthalten will. Die Hausordnung am Gymnasium in Reichenbach hat mir so gut gefallen, dass ich sie unbedingt fotografieren musste. „Lache laut und viel“ und „Sei glücklich“. An dieser Schule kann man sich wirklich wohlfühlen, glaube ich. Schmecken tut’s da übrigens auch, denn die Mensa hat mich und meine supersüße Lesereise-Betreuerin Katja gleich mit verpflegt! Ganz herzlich Danke an alle. Es war toll.
Ach ja, und wenn ihr noch ein Foto von mir mit viel zu engem Tisch-hört sehen wollt, das gäbe es hier bei der „Freien Presse“.





Das ist ja mal fein, wenn man nicht allein ins Mikro lesen muss. In Bamberg hatte ich tatkräftige Unterstützung des Stadtsiegers beim Vorlesewettbwerb. Und der hat den Knut wirklich klasse gesprochen. Den Kleinen kannte er schon, denn Christiane Weiß und Anja Hartmann von der Stadtbücherei hatte den „Theoretikerclub“ ausgesucht als Text für den Wettbewerb für die Bamberger Sechstklässler. Für die Klasse des Gewinners (und der Stadt-Zweiten) gab es je eine Lesung.
kleiner Schritt für mich – und ein großer für 111 Lacher im Publikum. Das mit dem richtigen Stage Diving muss ich wohl noch lernen. (Die Bilder hat Buch Netzer geschossen, übrigens, allerdings war ich da noch auf der Bühne.)
Toll war’s. Und ganz zum Schluss lag sogar hoher Besuch vor dem Veranstaltungsgebäude: Ein Plattbodenschiff hatte im Kanal davor halt gemacht.

Dear Mr President. Sis is not, I repeat: NOT another ridiculous Vorstellungs-Video to make any tiny country second. Really ridiculous. Sis is just to inform you. But it will be a great information. Really fantastic. You gonna love it.
Let us introduce ourselves: se new world leaders will be: Albert, Linus, Knut and Roman, 13, 12, 8 and 12 years old. We are se heroes of se novel „Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft“, coming up in Germany in March. I translate: „The club of theorists and the world leadership“. No, not terrorists, Mr Pesident, THEORISTS. Our Waffe is se mind.
First of all we are experts in building walls. We have been bulding walls since we have been in first grade. But on se oser hand – who needs walls when you are se leader not only of one territory but of se whole world? So forget se walls. COMPLETELY forget se walls.
We do not have a ministry of silly hair und Kopfbedeckungen, for we have a silly dictator-beard. We do not only hide our income from publicity, but also our whole identity. Sometimes. Sis is more sophisticated. You would love it. Really. It’s great.
Since we are a big fan of yours, se biggest fans you would find in se world, we know how important it is to have the right tussis. We do have tussis, believe us. But we haven’t yet found out how to gr … ah forget se tussis. COMPLETELY forget se tussis. Period.





Und damit meine ich auch, aber nicht nur die im heimischen Lesesessel (oben eine kleine, subjektive, total unvollständige Auswahl aus meinem Leseregal). Sondern die auch die Eindrücke auswärts – vor Publikum. Lit.Cologne, Münchner Bücherschau, Seiteneinsteiger, Hamburger Vorlesevergnügen, Leseland Hessen, Jugendbuchwochen in Lüneburg … und das war nur eine kleine Auswahl der Highlights dieses Jahres. Wow. Und nochmals Wow. Wow-wow-wow.
Ich kann’s eigentlich immer noch nicht richtig glauben, dass so viele großartige Lesefestivals Gefallen an meinen Büchern gefunden haben. Das war eine echte Ehre, dort lesen zu dürfen.
