Die Stuttgarter sind beneidenswert, 41 Jugendhäuser verteilen sich auf das Stadtgebiet. Alle super ausgestattet – mit Kletterwänden, Cafés, Parcour-Plätzen … Als Ex-Münchner und jetzt Umland-Münchner kennt man das so nicht. Man trifft sich zum Kickern, Dart spielen oder auch nur zum Chillen. Nachmittags sind die Jugendhäuser feste Anlaufstelle von vielen Jugendlichen aus der Umgebung.
Am Mittwoch waren die Jugendhäuser in Untertürkheim und in Zuffenhausen knackevoll – bis zum letzten Stuhl besetzt. Und das schon am Morgen zur Lesung „Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft“. Jeweils knapp 100 Schüler waren bei den Veranstaltungen der Stuttgarter Kinder- und Jugendbuchwochen dabei.

Mir haben sie riesig Spaß gemacht, die Lesungen im Schatten der Kletterwand und der Torwand und die Rundum-Sorglos-Zeit in Stuttgart. Den Kids gefiel’s auch, sie standen lange und geduldig Schlange beim Signieren. Theoretisch und praktisch.
Und nur am Rande, weil die Frage wieder aufkam: Nein, die Katze in Theoretiker-Youtube-Video ist nicht unsere, sondern Marie, die Katze von Freunden meiner Kinder.
https://www.youtube.com/watch?v=WJYwbD9QUp4

Sehen die nicht lecker aus? Mit rosa Glanz und lecker feiner Füllung. Und vollends selbst gemacht. Ich brauche die Pralinen nämlich für die Premieren-Lesung.
Die drei Stadtgören sind echte Celebrities. Weil ihnen der Rummel über den Kopf wächst, werden sie von Mutter Babs in die Provinz verfrachtet. Das gibt Ärger und Heimweh und es braucht jede Menge himmlischköstlichen Trost-Kakao, bis sich das Chaos wieder einrenkt.





In Mosbach im Odenwald kann man sich quasi nicht verlaufen – denn überall in der Fußgängerzone weisen Kunstfiguren den richtigen Weg. So wie hier die drei alten Damen.

rlich. Und ich bin wirklich verwöhnt. Im eigenen Café Käthe werden nämlich Bohnen aus der Orts-Rösterei Hagen aufgebrüht. Lecker!
Saarlouis wurde gegründet vom Sonnenkönig Ludwig. Und das merkt man irgendwie auch: Strahlende Sonne am Tag der „Theoretikerclub“-Lesung, sonnige Kinder und ein warmherziger Empfang in der Stadtbücherei (die älteste kommunal geförderte Bücherei Deutschlands, habe ich erfahren!). Und auf der Bühne im Theater am Ring haben schon ganz andere Kinderbuchautoren gelesen, Jo Pestum zum Beispiel, den ich als Kind verschlungen habe.
Das war wirklich eine sehr, sehr schöne Reise durch das sächsische Vogtland. Mit interessanten Begegnungen (nein, nicht nur mit der ein oder anderen Kuh, sondern auch ganz vielen großartigen Auto-Ren-Kuh-legen), tollen Schulen und noch tolleren Lesungen.








Das ist ja mal fein, wenn man nicht allein ins Mikro lesen muss. In Bamberg hatte ich tatkräftige Unterstützung des Stadtsiegers beim Vorlesewettbwerb. Und der hat den Knut wirklich klasse gesprochen. Den Kleinen kannte er schon, denn Christiane Weiß und Anja Hartmann von der Stadtbücherei hatte den „Theoretikerclub“ ausgesucht als Text für den Wettbewerb für die Bamberger Sechstklässler. Für die Klasse des Gewinners (und der Stadt-Zweiten) gab es je eine Lesung.
kleiner Schritt für mich – und ein großer für 111 Lacher im Publikum. Das mit dem richtigen Stage Diving muss ich wohl noch lernen. (Die Bilder hat Buch Netzer geschossen, übrigens, allerdings war ich da noch auf der Bühne.)