
Das habe ich noch nie gemacht – ein Worträtsel nachzumalen. Dabei hätte es schon viele Gelegenheiten gegeben. Immer dann, wenn eine Lehrerin oder ein Schüler zu schnell mit dem Tafelwischen ist und ich vergessen habe, schnell noch das großartig kräh-a-tiefe Worträtsel zu fotografieren, das ich unbedingt hier in der Wort-Acker-dem-ih aufnehmen wollte.
Aber an diesem Freitag habe ich alle Zurückhaltung aufgegeben, denn die Süd-Deutsche Zeitung wollte ich unbedingt für die Nachwelt erhalten. Weil ich selbst bei einer Tochter davon arbeite und zweimal die Woche im SZ-Hochhaus zuhause bin.
Leider hatte ich die junge Original-Zeichnerin aus Forstinning nicht mehr erwischt. Wohingegen wir den Zeichner der ebenso witzigen Wal-d-Bären noch schnell bitten konnten, noch einmal nachzuzeichnen. Hier das Ergebnis:

Die Lesung in Forstinning war für mich wirklich was Besonderes, denn nur fünf Kilometer weiter, in Markt Schwaben, habe ich das Gymnasium besucht, eine Grundschul-Lehrerin ist in die gleiche Schule gegangen, die Tochter meines besten Schulfreundes war bei der Lesung dabei und die Büchereileiterin Rubina Knopf kennt nicht nur gefühlt wirklich jeden Leser im Ort, sondern auch mich sehr gut. Wir waren zu Schulzeiten Nachbarsfreundinnen.
Und dann habe ich natürlich auch noch ein paar weitere Rätsel mitgebracht. Die Wasser-Ratte zum Beispiel, das Ent-Decke-n und das Salz-Wasser.


Das historische Gebäude der Würzburger Bücherei, dessen Rokoko-Fassade schon seit 1629 dort stand , könnte einem schon ordentlichen Respekt einflößen. Erst ein paar Tage zuvor war Peter Stamm dort zu Gast. Aber sobald man den Falken-Saal im dritten Stock betreten hat, fühlt man sich gleich daheim in Würzburg. Denn überall prangt dort eine Leselotte – das gelb gepunktete Maskottchen der Würzburger Jugendbuchwochen.
Dass nicht nur die Würzburger, sondern auch die Nachbargemeinden schöne Büchereien haben, haben mir zuvor übrigens schon die Gemeinde Rottendorf – mit einer Bibliothek im Wasserschloss! – und Markt Höchberg bewiesen. Dort kam zur Abendveranstaltung die ganze Klasse 3c mitsamt Eltern und lauschte der „Linkslesestärke“. Bis auf den letzten Platz waren die bunten Stühle besetzt. Danke an alle Veranstalter für die wundervolle, kreative und liebevoll betreute Einladung nach Würzburg und Umgebung.








Sehen die nicht lecker aus? Mit rosa Glanz und lecker feiner Füllung. Und vollends selbst gemacht. Ich brauche die Pralinen nämlich für die Premieren-Lesung.
Die drei Stadtgören sind echte Celebrities. Weil ihnen der Rummel über den Kopf wächst, werden sie von Mutter Babs in die Provinz verfrachtet. Das gibt Ärger und Heimweh und es braucht jede Menge himmlischköstlichen Trost-Kakao, bis sich das Chaos wieder einrenkt.





In Mosbach im Odenwald kann man sich quasi nicht verlaufen – denn überall in der Fußgängerzone weisen Kunstfiguren den richtigen Weg. So wie hier die drei alten Damen.

rlich. Und ich bin wirklich verwöhnt. Im eigenen Café Käthe werden nämlich Bohnen aus der Orts-Rösterei Hagen aufgebrüht. Lecker!
Saarlouis wurde gegründet vom Sonnenkönig Ludwig. Und das merkt man irgendwie auch: Strahlende Sonne am Tag der „Theoretikerclub“-Lesung, sonnige Kinder und ein warmherziger Empfang in der Stadtbücherei (die älteste kommunal geförderte Bücherei Deutschlands, habe ich erfahren!). Und auf der Bühne im Theater am Ring haben schon ganz andere Kinderbuchautoren gelesen, Jo Pestum zum Beispiel, den ich als Kind verschlungen habe.
Das war wirklich eine sehr, sehr schöne Reise durch das sächsische Vogtland. Mit interessanten Begegnungen (nein, nicht nur mit der ein oder anderen Kuh, sondern auch ganz vielen großartigen Auto-Ren-Kuh-legen), tollen Schulen und noch tolleren Lesungen.




