Es war ein aufregendes Jahr für mich, mit vielen, vielen, neuen Projekten, Büchern, auch eine neue Agentur habe ich gefunden. Und weil in diesem Jahr so viel „Linkslesestärke“ dabei war, muss es dieses Jahr auch mal wieder ein Wortspiel sein. Ich wünsche Euch frohe Weihnachten mit satt viel Lamm-Meter und vielen, leckeren Speck-Kuh-Latz-Jus. Feiert schön, ausgelassen und wild, kommt gut ins neue Jahr, das Euch hoffentlich viel Glück, Gesundheit und ganz viel Lesespaß bringt.
Einen kleinen Lese-Tipp hätte ich da schon mal anzubringen: Am 16. Januar erscheint beim Magellan Verlag die „Checkliste zum Verlieben“. Da geht’s um eine Handvoll Fragen, die man sich mit einem Fremden gegenseitig stellt und sich dann -schwups- ineinander verliebt. Natürlich klappt das nicht ganz so wie geplant, schließlich stellt die Heldin die Fragen einem Jungen mit Asperger. Aber die Fragen (ursprünglich erdacht von dem Psychologen Dr. Arthur Aron) haben es teilweise echt in sich und rücken so manches wieder gerade, wenn man mal länger drüber nachdenkt.
Genau 24 Tage sind es noch bis zum Erscheinungstag. Und deswegen habe ich an dem Tag, an dem alle anderen ihr letztes Törchen öffnen, meinen eigenen kleinen Art-Wehens-K-lehn-der angefangen. Jeden Tag bis zum 16. Januar stelle ich eine Frage aus dem Katalog vor. Vielleicht bringt sie ja auch den einen oder anderen zum Nachdenken.

Den Checkliste-Adventskalender könnt Ihr übrigens auf meinem Instagram-Account und bei Facebook verfolgen.

Manchmal ist es wirklich traurig, wenn man weiß, dass es für den „Theoretikerclub“ keinen weiteren Band geben wird. Eine Schülerin aus Singen hatte am Donnerstag eine Idee, die es unbedingt als neues Hobby von Theoretiker Albert in die Serie hätte hinein schaffen müssen: Fehler in Schulbüchern suchen. Ein nerdigeres Hobby mag man sich ja kaum vorstellen!



Die Bedingungen konnten nicht besser gewesen sein für eine Woche mit dem Frederick Tag in Baden-Württemberg. Der Oktober hat noch einmal über 20 Grad aufgefahren, das Allgäu, die Schwäbische Alp und der Bodensee zeigten sich von ihren einladendsten Herbstfarben. Am Montag durfte ich die Lesereise sogar mit einem Frühstück mit Blick auf den Bodensee beginnen.




Die Bonner können nicht nur Karneval, sie können auch Bücher. Und vor allem Kinderbücher. Das Käpt’n Book Festival, das nicht nur in Bonn, sondern mittlerweile über alle Stadtgrenzen heraus gewachsen ist, ist der eindrucksvolle Beweis. 46 Kollegen waren mit dabei, darunter so große Namen Christian Linker, Judith Burger, Thomas Engelhardt, Rüdiger Bertram, Maja Nielsen oder Jutta Nymphius.








Bei meinen beiden Lesungen habe ich derart aktive, kreative Heilbronner Kinder erlebt, dass es eine echt inspirierende Freude war. Unter den ersten 60 Zuhörern schrieb mindestens die Hälfte der Kinder selbst Geschichten, einige hatten sogar einen ganzen Roman in der Schublade. Ich musste mit meinen Schriftstellerkollegen tiefgreifend lange darüber fachsimpeln, ob man besser mit oder ohne Exposé arbeitet, wie man den roten Faden behält und wie viele Seitenarme eine Handlung verträgt. Mit Fünftklässlern! Gut, dass die Bücherei in den Ferien Schreibkurse anbietet, so viel kreatives Potenzial will gehoben werden.

